Kein Treffer der Telekom zur WM

Inzwischen hat sich die Spannung schon fast wieder ein bisschen gelegt. Monatelang vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft haben die Fans und Anhänger der deutschen Mannschaft schon auf das große Ereignis in Südafrika hin gefiebert. Nun hat der sportliche Höhepunkt des Jahres für Fans des Ballsports angefangen, einige Spiele sind schon gespielt und die ersten Erfolge hat auch die deutsche Mannschaft schon zu verzeichnen gehabt.

Angebotsweltmeisterschaft

Viele Anbieter nutzen die Gelegenheit um auf der Welle der Euphorie mitzuschwimmen und ihrerseits extra für die WM zusammengestellte Angebote auf den Markt zu werfen. Denn auf den Werbefeldzug, der die WM bewirbt, lässt sich so prima aufspringen. Spätestens seit Ende des Rabattgesetzes gibt es solche Angebote natürlich sowieso zu jeder Gelegenheit und sei sie noch so fachfremd. Daher muss sich auch keiner ärgern ein solches Angebot verpasst zu haben, denn das nächste kommt bestimmt.

Was gab’s denn?

Die Werbeaktion die die Telekom nun ins Feld führte um den ein oder anderen Fussballfan dazu zu bringen, sich ein Produkt zu kaufen, das ihm sonst vielleicht gar nicht aufgefallen wäre, funktionierte folgendermaßen: Bucht man sich bei der Telekom eines der Entertain-Pakete, konnte man bisher für einen Aufpreis von 10 Euro einen schnelleren VDSL 25 oder 50 Anschluss dazu buchen. Anlässlich des Fußball-Großereignisses, konnte der Kunde, der das Angebot bis zum 12. Juni buchte genau diesen Aufpreis einsparen. Allerdings nur, wenn die deutsche Mannschaft weiter kam. Für jedes Spiel, das die deutsche Mannschaft gewinnt, wird einen Monat lang diese Gebühr in Höhe von 10 Euro erlassen. Insgesamt könnte der Kunde der Telekom mit Glück, wenn die deutsche Mannschaft nicht nur ins Finale kommt sondern auch noch den Titel holt, dann genau 70 Euro einsparen. Ein wirklich gutes Angebot sieht wohl anders aus. Viele Anbieter verschenken nebst Anschlussgebühr und Grundgebühr auch gerne mal komplette Monatspakete. Angebotsweltmeister wird der altehrwürdige Telekommunikationsanbieter damit also bestimmt nicht.

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